Im Augenblick ist die Europapolitik in eine schwierige Situation geraten. Im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien konnten 29 Pulheimer Seniorinnen und Senioren konkrete Europapolitik erfahren. Sie nahmen an einem 6-tägigen Seminar der Karl-Arnold-Stiftung in Görlitz (24. April - 29. April 2016) teil .

Nach einer kommentierten Stadtführung durch die Europastadt Görlitz  wurde die Pulheimer Gruppe im Rathaus vom Bürgermeister Dr. Michael Wieler empfangen, der alle Fragen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1990 beantwortete. Görlitz ist nicht nur die östlichste Stadt in Deutschland, sondern wird von vielen auch für die schönste Stadt gehalten.

In Zittau wurde mit einer Vertreterin der Euroregion Neiße-Nisa-Nysa über die Probleme in diesem Grenzgebiet diskutiert. Die Besichtigung der weltbekannten “Zittauer Fastentücher 1472 und 1573” war für viele ein Höhepunkt, ebenso wie der Abstecher zum Kloster der Zisterzienserinnen “Marienthal”.

In Bautzen wurde über die Minderheitenpolitik am Beispiel der Lausitzer Sorben mit dem Geschäftsführer der Domowina, Bernhard Ziesch, gesprochen. Bei der Stadtführung bewunderten alle die Schönheit der restaurierten alten Gebäude. Ein Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses stand ebenfalls auf dem Programm.

Den Abschluss dieser Bildungsfahrt bildete eine Führung durch das schlesische Museum in Görlitz und eine Führung durch das UNESCO-Weltkulturerbe Fürst-Pückler-Park mit dem schönen Schloss in Bad Muskau.
Auf der Heimfahrt waren sich alle einig: “So macht das lebenslange Lernen Spaß.”