Dr. Bernhard Worms, Staatssekretär a.D. und langjähriger Präsident der Europäischen Senioren Union, sprach am 7. Oktober 2015 zu zahlreich erschienenen Mitgliedern der Pulheimer Senioren Union über „Ehrenamtliches Engagement“.

Am Anfang seiner Ausführungen bezog Dr. Worms sich auf eine Veröffentlichung der ehemaligen Familienministerin Claudia Nolte  (1994-1998), wonach bereits vor 15 Jahren für das Jahr 2000 mehr als  4,5 Milliarden ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden errechnet wurden. Ehrenamtliche Leistung ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar, kann aber nicht vergütet werden.

Die Christen werden in der Bibel zum Liebesgebot aufgefordert. Worms zitierte: „Der Mensch wird durch die Nächstenliebe erst zum Menschen.“ Sein langjähriger Freund und Wegbegleiter Prof. Dr. Horst Bourmer,  Ehrenpräsident der Ärztekammer Nordrhein, sagte über das ehrenamtliche Engagement: „Sich täglich geistig und körperlich für andere einzusetzen ist lebensbeglückend und im Alltagsstress ist die beste Medizin.“

Ausführlich diskutierten die Anwesenden auch die Probleme in der ehrenamtlichen Tätigkeit. Alle waren sich darin einig, dass die Bereitschaft zum Ehrenamt unverkennbar vorhanden sei, die Gesellschaft aber die Aufgabe habe, diese ehrenamtlichen Tätigkeiten – etwa durch Übernahme von Versicherungen – anzuerkennen.